Reinkarnationstherapie

 

"Der Herr hat mich schon gehabt im Anfang seiner Wege, ehe er etwas schuf, von Anbeginn her. Ich bin eingesetzt von Ewigkeit her, im Anfang, ehe die Erde war."

Sprüche 8, 22 - 23

 

Reinkarnationstherapie in Langenfeld

Aus dem Blickwinkel des Kosmos oder des Göttlichen gibt es nur ein Leben, und das ist ewig. Während unserer begrenzten irdischen Existenz sind wir der Illusion der Polarität ausgesetzt (Geburt und Tod, Tag und Nacht, oben und unten, Gut und Böse). Von diesem Standpunkt aus nehmen wir eine zeitliche wie örtliche Polarität wahr, daher erscheinen Vergangenheit und Zukunft als real.

Unser Leben scheint begrenzt. Alles, was wir als Menschen vom Leben wirklich wissen können, ist das Wissen von seiner Begrenzung durch den Tod - das Wissen um unsere Sterblichkeit. Die Angst vor der Auslöschung lässt uns Menschen nach der Illusion der Sicherheit streben. Wir suchen die Sicherheit in materiellen, sexuellen, emotionalen, ideellen und sogar in religiösen Bereichen. Sicherheit suggeriert uns persönliche Macht und Bedeutung in einem Geschehen, das grösser als unser personales Bewusstsein ist.

Der Ruf unserer Seele nach einem sinnvollen und erfüllten Leben, die stille Frage nach dem Sinn des Ganzen, wird überhört. Erst durch Schicksalsschläge wie schwere Krankheiten, Unfälle, Tod von Familienmitgliedern, Verlust der Arbeitsstelle oder auch die Geburt von Kindern und die Änderung der Familienverhältnisse werden die Menschen aus ihrer Illusion der scheinbaren Sicherheiten aufgeweckt.

Erst jetzt beginnen sich viele Menschen zu fragen, ob das Leben nicht noch einen verborgenen Sinn bereithält. Erst nachdem viele schmerzhafte Erfahrungen gelernt werden mussten, dass wir uns selbst schaden, wenn wir die Forderungen der Äußeren Welt erfüllen, sind wir bereit, Verantwortung für uns selbst zu übernehmen und die Konsequenzen eines selbstbestimmten Weges anzunehmen. Eine solche Unterscheidungskraft zwischen weltlichen Zielen und den Zielen unserer Seele müssen wir im Laufe unseres Erdenlebens erlernen. Während wir unser irdisches Leben als wirklich empfinden und uns mit unseren Erlebnissen identifizieren, wie ein Schauspieler, der vergessen hat, dass er ein Schauspieler ist, können wir unsere Seele mit einem Regisseur vergleichen, die die äußeren Erfahrungen des Menschen auswertet und deren Bedeutung für die seelische Entwicklung Sinn verleiht.

Die Seele ist ausschließlich an Entwicklung interessiert, und diese Entwicklung bedeutet bedingungslos lieben zu lernen. Die Dimension der Seele ist die spirituelle Verbundenheit aller Lebewesen durch die Kraft der Liebe, Liebe bedingungslos zu empfangen und zu geben. Unser Lebensbewusstsein ist nicht, wie das Ego, an den physischen Körper gebunden. Reinkarnation (Wiedergeburt, Seelenwanderung etc.) ist keine Frage, die intellektuell oder philosophisch geklärt werden kann, auch keine Frage der Logik und des Glaubens, sondern eine Frage der Tiefe und der Lebenserfahrung und des unmittelbaren Wissens oder Nichtwissens.


Die gespeicherten Erinnerungen der Seele, aus früheren Verkörperungen, sind fühlbare Ausstrahlungen, die vom Energiefeld eines jeden Menschen ausgesandt werden. Sie sind also hier und jetzt in der Gegenwart. Die Summe der Erfahrungen aus früheren Leben spiegelt sich in der Biografie und dem Lebenslauf unseres jetzigen Lebens bis ins Detail wider. Wir bekommen zu den unbewussten Informationen früherer Leben nur Zugang, wenn wir unsere jetzige Biografie aufgearbeitet haben und frei und bereit zum selbstbestimmten und dienenden Handeln sind.

Es ist zu beobachten, dass, je tiefer wir in das individuelle Unbewusste vordringen, z.B. mittels der Reinkarnationstherapie, die zu bearbeitenden Themen von immer größerer, allgemeingültiger und kollektiver Bedeutung werden. Das zentrale Thema ist dabei des Verhältnis des Menschen zwischen Geist und Materie, die menschliche Zerrissenheit, gleichzeitig der Welt der Materie, der Vergänglichkeit und der unvergänglichen geistigen Wirklichkeit zu sein. Jeder Mensch hat während der Menschheitsgeschichte seine eigenen Kreuzigungen innerhalb seines individuellen Schicksalslaufes erlebt. Unser Schmerz, die Trennung von uns selbst, beginnt genau da, wo wir unsere weltliche von der seelischen Geschichte getrennt haben. Wir waren es selbst, die sich durch ihre Unwissenheit und ihre Verstrickungen in die Gegensätze der Dualität gebracht haben.

Sinnlosigkeit wahrzunehmen bedeutet, sich den Schmerz der Trennung einzugestehen. Der Reifeprozess, den unsere Seele braucht, um die Trennung von der göttlichen Einheit zu überwinden, erfordert zahlreiche Inkarnationen.

 

Wozu dient die Reinkarnationstherapie?

Sie dient der emotionalen Befreiung aus Schmerzen, seelischen Verstrickungen, Süchten, Traumata, Depressionen, Kummer, Schuldgefühlen, falschen Bewusstseinsmustern und Blockaden, sie dient der Lebensbejahung und der Heilung des Urvertrauens. In einer nicht-hypnotischen Rückführungstechnik nach Bryan Jameison (USA) und Dr.J.E.Sigdell (Slowenien), einer sogenannten time-lapping technique (man ist gleichzeitig im Jetzt und in der Vergangenheit), werden Erlebnisse vom Seelenzustand zwischen den für das jetzige Leben relevanten Inkarnationen wieder erinnert und erlebt.

Es geht bei der Reinkarnationstherapie um Bewusstmachung der eigenen Behinderungen und die Befreiung der Seele daraus, um so der Seele die Möglichkeit zur Weiterentwicklung in die Vollkommenheit zu geben.

Ein Fallbeispiel zur Reinkarnationstherapie finden Sie hier.