Fallbeispiel Homöopathie

Unten stehend finden Sie drei Fallbeispiele bei der Behandlung mit klassischer Homöopathie.

Fallbeispiel 1 bei der Behandlung mit klassischer Homöopathie

Frau, 72 Jahre, fühlt sich am Ende ihrer Kraft. Sie kann seit Jahren nicht mehr richtig schlafen. 2 - 3 Stunden an einem Stück schlafen, ist für sie sehr viel. Sie klagt über Übelkeit und Schwindel, hat häufig Migräne. Zittern und Schmerzen in den Gliedern, lähmiger Schmerz im Kreuz, Schultern und Arme wie zerschlagen. Sie erzählt, dass ihr Mann vor eineinhalb Jahren verstorben sei und sie ihn zwei Jahre lang bis zu seinem Tod gepflegt habe. Sie wünsche sich nichts sehnlicher, als wieder vernünftig schlafen zu können.

Das homöopathische Mittel, dass dieser Frau half, war Cocculus indicus (Kockelsamen). Nicht nur die Schlafstörung wurde bei dieser Frau in kurzer Zeit behoben, sondern auch ihre Migräne und ihre Gliederschmerzen besserten sich auffallend innerhalb weniger Wochen.

Fallbeispiel 2 bei der Behandlung mit klassischer Homöopathie

Eine Mutter kommt mit ihrem 3 Monate alten Sohn zu mir in Behandlung. Das Kind leidet unter starken Bauchkoliken, es windet sich vor Schmerzen, krümmt sich und schreit andauernd. Die junge Mutter ist erschöpft. Während der Schwangerschaft hatte sie viel Ärger auf der Arbeit, denn ihr Vorgesetzter hatte sie dauernd mit Vorwürfen traktiert und ihr die Schwangerschaft vorgeworfen.

Die stillende Mutter bekam von mir das homöopathische Mittel Colocythis, was auch der Kleine über die Muttermilch erhielt. Nach wenigen Tagen beruhigte sich das Kind, und in der Familie kehrte Ruhe und Normalität ein.

Fallbeispiel 3 bei der Behandlung mit klassischer Homöopathie

Frau, 23 Jahre, leidet unter verschiedenen Ängsten. Am meisten bedrückt sie die Angst um ihr Kind und um ihren Mann. Sie hat Angst, dass ihnen etwas Schlimmes zustoßen könnte. Ihr Kind lässt sie daher nicht aus den Augen. Sie gibt es nicht in den Kindergarten, weil sie nicht sicher sein kann, dass man dort zuverlässig auf es aufpassen würde. Um ihren Mann macht sie sich fürchterliche Sorgen, wenn er nicht pünktlich von der Arbeit heim kommt. Sie gerät dann in große Unruhe und sieht ihren Mann bereits auf der Intensivstation eines Krankenhausen liegen. Neben ihren Ängsten leidet sie unter nächtlichem starken Hautjucken. Sie schläft sehr unruhig, hat bedrückende Träume und erwacht morgens sehr früh. Sie leidet unter anfallsweisem Herzklopfen mit Brustbeklemmung. Sie läuft viel umher, um sich zu beruhigen.

Diese Frau brauchte das homöopathische Mittel Arsenicum album (Weisses Arsenoxid). Schon in den ersten Tagen der Behandlung ließen ihre Unruhe und ihre Angstgefühle nach. Sie hatte seltener und auch weniger heftiges Herzklopfen.Der nächtliche Juckreiz schwächte sich deutlich ab. Ihr Zustand verbesserte sich stetig. Nach vier Monaten waren ihre Ängste so weit in den Hintergrund getreten, dass sie sich wieder "normal" fühlen konnte. Ihre Tochter wollte sie in den Kindergarten anmelden.